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die Vorfahrin

all unserer verschiedenen hauskatzenrassen, gehen auf eine einzige Vorfahrin zurück, die nubische  Falbkatze. Die langbeinige, grazile, aber auch kraftvolle Jägerin, Bewohnerin des fruchtbaren Halbmonds,  ähnelt auch äußerlich den Nachfahren, die heute mit uns leben.

Ihre Ernährungsgewohnheiten, Stoffwechselbesonderheiten und auch Verhaltensweisen haben sich bis heute in unseren Hauskatzen weitgehend unverändert erhalten und erfordern es in der Ernährung und Haltung berücksichtigt zu werden. Katzen sind keine kleinen Hunde.



Seit  ca 10 Jahrtausenden begleitet sie uns, die Nachfahrin der Falbkatze aus dem vorderen Orient.   sie ist hinsichtlich Ihrer Ernährung  Ihren Ursprüngen treu geblieben. Solange sie den Menschen begleitet, war sie selbständig und unabhängig in Ihrer Ernährungsweise, anders als der Hund. Auch als Kulturfolger des Menschen ernährte sie sich als dämmerungsaktiver Bodenjäger vorwiegend von kleinen Beutetieren wie Mäusen und Ratten, Vögeln, Eidechsen und auch Insekten. Die Anatomie der Verdauungsorgane und der gesamte Stoffwechsel der Katze  sind auf eine hohe Zufuhr qualitativ hochwertigen tierischen Eiweißes ausgerichtet.  einiger Nährstoffe kann sie nur aus dem Fleisch beziehen, da sie in pflanzlichen Nahrungsquellen gar nicht vorkommen oder ihr die Möglichkeit zu verstoffwechslung und Nutzung aus pflanzlichen Quellen unmöglich ist..

Wie jedes andere Lebewesen auf diesem Planeten auch hat sich die Katze in Jahrmillionen an eine bestimmte Umgebung, Lebensweise und an eine bestimmte Nahrung  gewöhnt um zu überleben und Nachkommen aufzuziehen, also einen Lebensraum andauernd zu besiedeln und als Art fortzubestehen.
Durch Beobachtung konnte der Mensch einfach erkennen, dass die bevorzugte Nahrung von Katzen Mäuse sind. Dazu brauchte es eigentlich keine ernährungswissenschaftlichen Studien.  im Gegensatz zum Hund ist die Katze bis in die jüngste Vergangenheit ein Kulturfolger. Seit 10.000 Jahren mit Beginn der Landwirtschaft und der Sesshaftigkeit, folgte sie dem Menschen auf der Spur ihrer Beutetiere (Mus Musculus), die im Umfeld des Menschen (Getreidespeicher) ein gedeihliches Auskommen hatten. In Ihrer Ernährung blieb sie weitgehend unabhängig von menschlichen Einflüssen, anders als beispielsweise der Hund. In der nähe  des Menschen lebend bestand ihre Nahrung vorwiegend aus Kleinen Wirbeltieren wie Mäusen und Ratten, Vögeln, Eidechsen und auch Insekten und Lebensmittelabfällen des Menschen. Auf die Fähigkeit zur Verwertung von Nahrungsmittelresten deutet auch der im Vergleich zu Wildkatzen etwas verlängerte Darm hin.

Die Beeinflussung der Ernährungsweise von Katzen läuft im Vergleich zum Hund über einen wesentlich kürzeren  Zeitraum .  Wie gross der intensive Einfluss des Menschen im engen Zusammenleben in dieser evolutionär gesehen sehr kurzen Zeit auf sein Haustier ist, zeigen die  verschiedenen Katzenrassen, die in der Tat bereits ein Stück weit von einander abweichende Ernährungsbedürfnisse entwickelt haben. Verschiedene Ausprägungen der Farbe, der Felllänge,der Grösse und andere anatomischer Merkmale ( Knickohren/ Stummelschwänze, flacher Gesichtsschädel...) lassen erahnen was zukünftig vielleicht noch möglich (wünschenswert???) sein wird.
Auvch Experinmente an Silberfüchesen zeigen wie schnell eine Domestikation aus scheuen Wildtiern zutrauliche Begleiter formen kann, speziell wenn des Mesnsch Einfluss auf die Auswahl der PAarungspartner nimmt.

Kann man bei einer wietgehend frei lebenden katze davon ausgehen, dass sie ihren Bedarf weiterhin über Kleinnager  deckt, sieht die Situation bie reinen Hauskatzen, oder Katzen in dicht besiedelten Umhgebungen anders aus. Stellt bei Letzteren die Maus den ein oder anderen Beifang zur menschenservierten Futter dar, kommt für die meisten Halter reiner Wohnungskatzen eine Fütterung mit lebenden Beutetieren eher nicht in Frage. Dennoch brauchen auch diese Katzen ein Futter , das im Prinzip einer nachgebauten Maus entspricht. Über Laborstudien der vergangenen Jahrzehnte versuchte man diesen Bedürfnissen so genau wie möglich auf die Spur zukommen, um mit den vom Menschen üblicherweise genutzten Nahrungsmitteln ein den Bedürfnissen der Katze entsprechendes Futter herzustellen. 

Hier komme ich in meiner Rolle als Ernährungsberatein ins Spiel

Die füterung mit einer ihrem natürlichen Beutespektrum entsprechenden nahrung ist mein Metier. Dazu nutze ich die verschiedenen für Katzen ermittelten Bedarfswerte und stelle mich natürlich auch auf die individuellen Vorlieben und Bedürfnisse Ihres Tieres ein. Ist die Fütterung einer gesunden Katze nicht  schwierig, gestaltet sich bei Krankheiten die Sache schon etwas anders.

Wasser 

Katzen sind bekannt dafür, von Natur aus eher wenig zu trinken.  Bei der Fütterung mit Nassfutter, das  ca 65-80 %  Feuchte enthält., stellt das kein Problem dar. Mit dem im Futter enthaltenen Wasser deckt die katze als wassersparender Wüstenbewohner  ihren physiologischen Bedarf ab.  Bei der ausschließlichen Fütterung mit Trockenfutter, das in der Regel nur 10 % Feuchte enthält, befindet sich ihr Körper  aber in einer Wassermangelsituation, die sie nicht über ausreichende Wasseraufnahme wieder ausgleicht, da ihr als wassersparender Wüstenbewohner (sinnvollerweise) das notwendige Durstgefühl fehlt. Dies in der Kombination mit einer im vergleich zum Hund und zum Menschen deutlich geringeren Anzahl von Nephronen in der Niere stellt für dieses Organ eine starke Belastung dar und ist einer der Gründe, warum Katzen so häufig unter Nierenerkrankungen leiden. Auch Steinbildungen durch Überschreiten der Löslichkeitsgrenze des Urins für Mineralstoffe aus dem Futter hängen mit einer zu geringen Flüssigkeitsmenge( und auch zu hohen Mineralstoffgehalten) zusammen. Seine Katze mit Tricks zu vermehrtem Trinken anzuregen, um eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen, ist eine Herausforderung, an der man meist scheitert. Deswegen ist eine Fütterung mit Trockenfutter für mich keine artgerechte Katzenernährung. Genügend Wasser mit dem Futter zu geben ist für mich die erste wesentliche Voraussetzungen zur Gesunderhaltung einer Katze.

Protein

für so manchen ist es eine Überrraschung: meine Katze frisst rohes Fleisch! 
Sie mag das echt!

Ja was denn sonst???


K
atzen sind reine Fleischfresser ( Carnivoren). Sie haben einen hohen Proteinbedarf. 

einiger Nährstoffe kann sie nur aus dem Fleisch beziehen, da sie in pflanzlichen Nahrungsquellen gar nicht vorkommen oder ihr die Möglichkeit zu Verstoffwechslung und Nutzung aus pflanzlichen Quellen unmöglich ist.

Ihr gesamter Stoffwechsel ist auf die Verdauung von tierischem Protein optimiert, alles andere wird schlechter verdaut.
Die Glukoneogenese (Umwandlung von Protein zu Glukose) ist bei ihr der primäre Weg  Energie zu gewinnen, während der  Mensch die Verstoffwechslung von Kohlehydraten nutzt (auch der Hund ist in einem größeren Umfang als die Katze befähigt Kohlehydrate in Energie umzuwandeln).
Demzufolge liegt der Anteil tierischer Bestandteile in der Ration der Katze natürlicherweise bei ungefähr 90%. bei mangelnder Eiweisszufuhr  kann sie Ihren Proteinumsatz  nicht herunterregeln, er läuft unvermindert auf dem gleichen hohen Niveau  weiter. Im Zweifel dient der Abbau körpereigener Muskulatur der Zufuhr des benötigten Proteins.


Fett

Geflügelfett, Rinderfett, Fischfett, Lachsöl, Krillöl... nimmt die Katze meist gerne an.

Energielieferant und Geschmacksträger und wichtig für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine  A/D/E/K.
Ein hoher Fettgehalt in der Ration wird gut toleriert.
Dies bedeutet nicht, dass Katzen grundsätzlich eine sehr fettreiche Ration brauchen.
Normale Hauskatzen mit geringem Energieverbrauch werden durch zuviel Fett übergewichtig. 

  

Kohlehydrate

überflüssiger Energieträger

für die Katze absolut verzichtbar
Will heissen: sie braucht sie überhaupt nicht!
Sie kann Kohlehydrate verdauen, aber ihr Körper reagiert mit einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels darauf. Bei dauerhaft hohen Kohlehydratgehalten in der Ration( so wie im Trockenfutter gegeben) lässt der Diabetes grüßen.


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